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Dienstag, 14. Januar 2014

Die süsse Revolution - gedruckter Zuckerguss

Auch 3D Systems meldet sich auf der CES zu Wort. Ihr Highlight ist der Chefjet 3D und der Chefjet Pro 3D. Die süsseste Verführung seit es 3D drucker gibt.

Diese spezielle Serie von 3D Druckern ist für die sehr spezielle Zielgruppe der Zuckerbäcker, Restaurants Event Caterer und natürlich Konditoreien ausgelegt und eignet sich zum Druck von essbaren Leckereien.
Vom extravaganten Zuckerwürfel bis hin zu komplexten Verzierungen für Torten etc bietet dieser Lebensmitteldrucker die nötige Soft - als auch Hardware.

Mach deinen Morgenkaffe interessant - gedruckte Zuckerwürfel

Und weil diese Zielgruppe ja üblicherweise keine Auto CAD Erfahrung hat liefert 3D Systems auch gleich das "Digitale Kochbuch" mit - eine Software um relativ unkompliziert komplexere Formen auszudrucken - mehrere Vorlagen und Ideen kommen natürlich schon in der Grundausstattung mit. Die Zucker-Masse kann man dabei in verschiedenen Geschmacksrichtungen drucken. Von Schoko über Vanille bis Wassermelone reicht dabei die Palette.



Liz von Hasseln - die Creative Director Food Products von 3D Systems sieht darin einen großen Trend, allerdings werden die Essbaren Kunstwerke wahrscheinlich im ersten Schritt aus Kostengründen eher einem exklusiven kulinarischen Kreis vorbehalten sein.

Was können die Drucker?

Der kleiner Chefjet 3D kostet rund 5.000 USD und drucktObjekte bis zu einer Größe von 20 x 20 x 15 Zentimetern. Der größere Chefjet Pro mit einem Druckraum von 25,4 x 35,5 x 20 Zentimetern wird wahrscheinlich unter 10.000 USD kosten und sogar farbige Oberflächen drucken.
Beide Drucker sollen im 3Quartal 2014 auf den Markt kommen.
Mehr davon und andere highlights der CES gibts es noch auf der Videoseite des Blogs.
Mahlzeit.


Sonntag, 22. Dezember 2013

Das Aktien Duell: 3D Systems versus Stratasys


Den aktuellen Hype im 3D Druck nimmt die aktuell Ausgabe des TOP GEWINN als Anlass die beiden führenden Unternehmen Stratasys und 3D Systems, Aktien technisch, unter die Lupe zu nehmen.

Hier die Eckdaten per 03.12.2013

Stratasys   /   3D Systems

5.970     Marktkapitalisierung (Mio.USD)     8.020
215,2            Umsatz 2012 (Mio. USD)            353,6
329,3      Umsatz Q1 - Q3/13 (Mio. USD)      358,6
16,4            Q1 bis Q3/13 (Mio. USD)           44,4
126,3                 KGV 2014 erw.              70,3
58,3               KGV 2015 erw.              59,6
90,3%            Eigenkapitalquote            84,8%
615,8          Cashreserven (Mio. USD)          345,4
14.7% p.a     Umsatzwachstum 2008 - 2012     26,3% p.a.
74,9%          Performance 1 Jahr          174,8%
MakerBot (Juni 2013)      Übernahmen 2013      Phenix Systems (zu 81%)   


 









Was bei beiden Unternehmen auffällt ist einerseits die hohe Eigenkapitalquote, aber andererseits das "stolze" KGV (Kurs-Gewinn-Verhältnis). 
 Ich bin sicher das die beiden Unternehmen sich in den kommenden Jahren mit Zukäufen von ambitionierten kleineren Unternehmen der 3D Branche ihre Martkstellung halten bzw. weiter ausbauen werden. Oder werden sie vielleicht selbst zu Übernahmekanditaten?

xmaxx

        
    

Dienstag, 26. November 2013

Apple kauft 3D-Sensor-Spezialisten PrimeSense

Apple kauft 3D-Sensor-Spezialisten PrimeSense
Das israelische Unternehmen PrimeSense war aber nicht nur an der Entwicklung der Bewegungssteuerung  Kinect für die Xbox 360 mit beteiligt. PrimeSense hat auch eine Kooperation mit 3D SYSTSTEMS®. Hier wurde der Hand 3D Scanner Sense für Cubify entwickelt.



Steigt jetzt Apple in das 3D Print Branche ein? Ich glaube nicht aber wer weiss !)
 xmaxx

Sonntag, 24. November 2013

3D Druck für industrielle Fertigung von Smartphones

Motorola hat beschlossen Teile seiner neuen ARA Smartphones im 3D Druckverfahren herzustellen. Hier greifen Sie als Produzenten auf die Google Tochter 3D Systems zurück. Die neue Smartphone Generation soll dadurch hochwertig und günstig zugleich sein - und flexibel.

Laut Pressemeldung von 3D Systems sollen die neuen ARA Smartphones nämlich modular aufgebaut sein, also je nach Bedarf steckt man sich sein individuelles Phone zusammen (z.B. mehr Akku, dafür kleinere Kamera oder mehr Speicher, dafür weniger CPU, etc).



Um dies kostengünstig zu erreichen plant Motorola Rahmen und andere funktionale Teile, später sogar leitende Teile wie die Antennen im 3D Druck produzieren lassen.

Durch die 3D Technik ist man in der Lage wesentlich individueller große Mengen flexibel nach der Entwicklung der Kundenwünsche zu produzieren.


Besonders spannend daran und nicht im Artikel erwähnt: Dies kann ein erster Schritt sein die Produktion aus Asien wieder in die Staaten zurückzuholen. Ein erster Effekt des 3D Drucks auf die konkreten Arbeitsmärkte.

Übrigens: kleinste Serien produziert 3D Systems auch für Endkunden in Europa mit allen modernen Verfahren, wie Lasersintering, Stereolithographie, etc. -> siehe hier.

meierei