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Freitag, 20. Dezember 2013

Das Happylab in Wien macht aus Träumen 3D

 

Zum Angreifen und Austesten von 3D Druck ist das Happylab im Nov. 2010 in Wien gegründet worden. Inzwischen hat es sich zu einem aktiven Treffpunkt für Hobby Bastler in Sachen 3D Druck entwickelt - Tendenz stark steigend.


Wer noch gar keine oder nur wenig Erfahrung im 3D Druck hat ist hier genauso willkommen, wie Studenten die Ihre Architektur-Projekte ausdrucken wollen.
Auch kleine Unternehmen die Prototypen Ihrer neuesten Kreation hier einfach ausdrucken finden hier im 2. Wiener Bezirk das nötige, professionelle Werkzeug.

Das Happylab ist ein sogenanntes FabLab (Abk. für Fabrikations Labor) also eine offene, demokratische High-Tech-Werkstatt mit dem Ziel, Privatpersonen industrielle Produktionsverfahren für Einzelstücke zur Verfügung zu stellen.


Tag der offenen Tür


Mittwochs abends ist immer freier Eintritt inkl. Führung durch das Wiener FabLab und im Anschluß gibt es eine Einschulung auf einem der dort vorhandenen Geräte - also
  • 2x 3D Drucker
  • 1x CNC Fräse
  • 1x Lasercutter
Mein Tipp: Unbedingt vorbeischauen!

 
 
Selbst entwerfen - und auf professionellen Geräten produzieren

Während klassische 3D Druck Läden oft mit einfacheren 3D Druckern arbeiten und du dort nur das zu produzierende File abgibst, mußt/darfst Du hier nach der Einschulung selbst an die Geräte ran - und diese sind sehr professionelle Geräte wie der Dimension Elite 3D Drucker von Stratasys.

Die Community

Als zusätzliches Plus haben die Member des Happylab auch noch ein Online Forum wo man sich auch über Tipps und Tricks beim 3D Druck austauscht und so Hilfe bekommt, wenns mal bei einer Herstellung zwickt.

Ein echter Tipp für alle Modellbauer, Architektur-Studenten, Designer und Interessierte  aus Wien und Umgebungdie mal selbst Hand an den 3D Druck legen wollen.

meierei

Mittwoch, 18. Dezember 2013

Lautsprecher aus dem 3D Drucker - es funktioniert

Wie Michelle Starr von CNET kürzliche berichtet ist es nun Forschern der Cornell University (New York) gelungen einen funktionsfähigen Prototyp eines Lautsprechers in einem 3D Drucker auszudrucken - inkl. leitender Materialien und Magneten.

 
 
(Screenshot by Michelle Starr/CNET Australia)
 

Das Team

Ein Team Studierender rund um Professor Hod Lipson einem 3D Printing Pionier hat einen funktionieren Prototypen eines Lautsprechers ausgedruckt - inklusive der Verkabelung und des dafür nötigen Magneten. Dies ist zwar noch nicht serienreif, doch mit hilfe von unterschiedlichen Druckern aus dem New Yorker FabLab Fab@Home schon ein beeindruckender Beweis der Möglichkeiten des 3D Druckes.

Die Bauweise

Für die Hülle wurde Plastik verwendet, der Draht ist aus Silber Paste, der Magnet - das Herzstück -wurde in Zusammenarbeit mit einem Studenten der Chemie und Biomolekular Technik aus einem Strontium Ferrit Pulver hergestellt.
 
Noch ist es nötig diesen Prototypen in mehreren Druckvorgängen mit unterschiedlichen Druckern zu erzeugen, da die Materialen noch nicht in einem gemeinsamen Druckverfahren zusammengeführt werden können.  Aber eines steht fest: Die Zukunft des 3D Druckes beginnt jetzt! :-)
 

meirei