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Samstag, 11. Januar 2014

Warum Essen aus dem 3D Drucker Sinn macht

Wir kennen das Alle - neue Techniken wagen sich oft in Gebiete vor, in denen ihr Mehrwert überschaubar ist. Aber die so aberwitzig klingende Vision Essen auszudrucken macht tatsächlich Sinn. "Nudeldrucker" könnte somit zur Berufsbezeichnung werden.


Unterschiedliche Menschen brauchen unterschiedliche Nahrung

Die niederländische Forschungsorganisation TNO regt z.B. an, dass ältere Menschen einen höheren Calzium Bedarf haben jedoch weniger Kohlenhydrate benötigen, während es bei sportlich aktiven Menschen eher umgekhert verhält oder Schwangere einen höheren Anteil an Omega3 Säuren haben.


Alternative Nahrungsmittel besser Verarbeiten.

Auch neue und bisher wenig genutzte Lebensmittel können durch Methoden des 3D Drucks besser in die Nahrungskette aufgenommen werden, wie Gras, Algen, Samenkörner oder sogar Insekten.

 Kreatives Design für neue Lust am Essen

Nicht nur neue Formen sind möglich auch neue Strukturen und Oberflächen bringen neue Möglichkeiten Lebensmittel miteinander zu kombinieren und somit auch neue Geschmachsrichtungen individuell zu kreiren.

Von der Vision auf den Teller

Um solche Pläne zu realisieren muß allerdings auch die Industrie aufspringen und aktuellen Meldungen von geek.com (und andere) zufolge ist dies nun im Bereich Teigwaren mit dem italienischen Hersteller Barilla der Fall. Der weltweit führende Teighersteller will in Kooperation mit TNO einen 3D Drucker für Pasta und Pizza anbieten und glaubt an edas Konzept das schon erfolgreich bei Kaffee (Nespresso) und Bier (diverse Biertender) funktioniert.




Das Ziel: In 2 Minuten die Pasta direkt auf den Teller ausdrucken, wobei die dafür nötige Portion Teig aus "Kapseln"  kommt, wie man es bei Kaffemaschinen kennt. Dadurch ist pro Person die Teigart, Nudelart und Nährstoffkombination frei wählbar - und das kann echt Sinn machen!

meierei

Mittwoch, 18. Dezember 2013

Lautsprecher aus dem 3D Drucker - es funktioniert

Wie Michelle Starr von CNET kürzliche berichtet ist es nun Forschern der Cornell University (New York) gelungen einen funktionsfähigen Prototyp eines Lautsprechers in einem 3D Drucker auszudrucken - inkl. leitender Materialien und Magneten.

 
 
(Screenshot by Michelle Starr/CNET Australia)
 

Das Team

Ein Team Studierender rund um Professor Hod Lipson einem 3D Printing Pionier hat einen funktionieren Prototypen eines Lautsprechers ausgedruckt - inklusive der Verkabelung und des dafür nötigen Magneten. Dies ist zwar noch nicht serienreif, doch mit hilfe von unterschiedlichen Druckern aus dem New Yorker FabLab Fab@Home schon ein beeindruckender Beweis der Möglichkeiten des 3D Druckes.

Die Bauweise

Für die Hülle wurde Plastik verwendet, der Draht ist aus Silber Paste, der Magnet - das Herzstück -wurde in Zusammenarbeit mit einem Studenten der Chemie und Biomolekular Technik aus einem Strontium Ferrit Pulver hergestellt.
 
Noch ist es nötig diesen Prototypen in mehreren Druckvorgängen mit unterschiedlichen Druckern zu erzeugen, da die Materialen noch nicht in einem gemeinsamen Druckverfahren zusammengeführt werden können.  Aber eines steht fest: Die Zukunft des 3D Druckes beginnt jetzt! :-)
 

meirei