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Montag, 30. Dezember 2013

Erfahrungsbericht: Wie entwerfe ich einen iPhone Halter zum Ausdrucken?

Das Drucken von 3D Dingen ist ja super - vorausgesetzt man hat etwas das schon druckfertig ist - oder man probiert es mal selber selber aus - und genau das habe ich mal im Selbstversuch mit einer gratis Software probiert.


Finden & Installieren

Eine Software zu finden, die einem gratis etwas designen läßt ist erstaunlich leicht - quasi im Handumdrehen findet Google sein eigenes Produkt - Goolges Sketchup in der aktuellen Version 13.

Es zu installieren ist ebenfalls noch ganz wie man es gewohnt ist, dank der geringen Größe von nur 75,8 MB unter Windows findet es auf jedem Computer Platz. Auch die Preisgabe der persönlichen Daten ist überschaubar und fair.

Screenshot Downloadseite Sketchup


 

Lernprogramme

Etwas anders sieht die Sache dann mit den Lernprogrammen aus - das in Sketchup enthaltene Hilfsprogramm ist eher eine Unterstützung für eine konkrete Frage und nicht unbedingt hilfreich wenn Du noch gar nicht weißt wie oder was.

Hier hilft wiedermal Youtube aus der Patsche (Suche "Sketchup tutorial) das eine große Auswahl an Tutorials bietet - empfehlenswert ist z.B. mal ein Haus zu bauen und sich mal die Funktionen erklären zu lassen.
 Für die Fortgeschrittenen gibt es dann aber auch noch viele brauchbare Videos unter dem Sktechup Kanal mit derzeit über 150 Videos aller Art.



Quelle: Youtube

Nachder Planung von etwa einem Haus und 3-4 weiteren durchgearbeiteten Videos zum Thema Produktdesign die im Schnitt je 10 min dauern gewinnt man schon einen guten Überblick welche Möglichkeiten das Programm bietet und wie man selbst Dinge entwerfen kann.

iPhone Halter

Hier habe ich mich ebenfalls von einem Youtube Video inspirieren lassen und bin zu anfangs Schritt für Schritt Mr.Scott gefolgt, der hier ein ganz einfaches Design auch für Laien verständlich vorzeichnet - dem ich dann noch ein paar eigene Ideen, wie Löcher in der Grund und Halterplatte um das Gewicht zu reduzieren hinzugefügt habe.


 

Formen importieren

und jetzt kommt der Clou: Um die Vorlage dann zu testen kann man ein weiteres Objekt in das aktuelle Design reinkopieren - und zwar direkt aus dem Programm gelangt man in das Trimble 3D Warehouse - ein Shop in dem schon viele Vorlagen aus Google Sketchup verfügbar sind - so auch z.B. ein iPhone 4 - die man dann importieren kann um zu sehen ob der neue iPhone Halter auch passen wird.




Umwandeln in ein druckbares File

Damit ist natürlich noch nicht alles erledigt - denn das Sketchup file muß noch in ein druckbares Format gebracht werden. Die Drucker im Happylab Wien von Sratasys  - erfordern z.B. das sehr übliche Standardformat - das STL Format. das fast alle 3D Drucker verstehen.

Dazu mußte ich mich allerdings erst in einigen Internet Foren schlau machen, da Google Sketchup es nicht standardmäßig anbietet Formen in diesem Format abzuspeichern.

Viele Hilfe-Foren bieten hier den etwas komplizierten Weg  das dafür nötige Ergänzungsfile für Sketchup aus z.B. Github runterzuladen in einem speziellen Verzeichnis abzulegen und Google sketchup neu zu starten.

Einfacher geht es hiermit - den Extensions von Google Sketchup die das gleich alles direkt für Dich erledigen - allerdings wieder mit Registrierungszwag - sehr einfach und damit wird Sketchup dann ein brauchbares Programm.

Fertig ist das Meisterwerk!

Endnote

Noch etwas holprig aber im Endeffekt kann man als Laie damit in ca. einem Tag
  • das Programm installieren,
  • die richtigen Extensions erweitern, 
  • den Umgang mit dem Programm (und den ImportVorlagen) erlenen
  • und ein erstes eigenes Projekt umsetzten!

meierei


...Inzwischen ist das Teil Fertig - hier geht es zum 2. Teil des Erfahrungsberichtes!



Montag, 9. Dezember 2013

Der echte 3D Kampf heißt Apple vs. Google

Microsoft bring in seinem Windows 8.1 bereits die integrierte Unterstützung für den 3D Druck, HP brachte bereits einmal 3D Drucker heraus und plant 2014 erneut damit durchzustarten, aber Google und Apple haben immer noch die Nase vorn wenn der 3D Druck zum richtig großen Geschäft wird.


  
Gut Microsoft hat die Treiber für diverse Software bereits in sein Betriebssystem übernommen und kann damit den Slogan bringen: Drucken so einfach wie in 2D, aber diese Verbindung zwischen Drucker und Computer ist nur ein Stück Software.

 Ok, HP hat als einer der ersten Big Player einen 3D Drucker herausgebracht und startet einen neuen Versuch in 2014 - aber dies ist nur die Hardware und im 2D Druck hat sich gezeigt, dass darin nur beingt Geld zu machen ist. Und hier sind schon 3D Sytems & Co. bereits gut im Geschäft.

 
Richtig Geld bringt das DRM (Digital Rights Management) und Apple hat als erster mit seinem iTunes gezeigt wie aus geistigem Eigentum (Musik) und einer breiten eignen (!) Customer Ownership ein proprietäres System aufgebaut werden kann das diese Komponenten zusammen bringt - und Google hat es als einziger geschafft dies erfolgreich im Massengeschäft zu kopieren.


Die Konkurrenten im 3D Druck













 

 Wer von beiden denkt
 nun in wahrhaft anderen
Kategorien ?






Beide beschäftigen sich schon lange mit 3D Druck

 Dass Apple hier wieder versucht eine durchgängige Umwelt aus Hard und Software zu bauen zeigt sich schon an der Tatsache, dass Apple allein 5 Patente angemeldet hat die "Flüssigmetal" verwenden - die im ersten Schritt z.B. zur Herstellung von noch besseren Devices verwendet wird - jedoch interessieren Sie sich auch für ganz 3D Druck Firmen wie den israelischen Hersteller Prime Sense für Scanner...

Google auf der anderen Seite ist auch nicht faul. Mit Sketchup haben Sie bereits
 seit 2000 ein 3D Designprogramm im Angebot das vom Entwurf von Gebäudemodellen bis hin Bühnenbildern reicht. Dazu bauen auch Sie Ihre neue  Smartphone Serie "Ara" bereits (bei 3D Systems) im 3D Druck Verfahren!


Die Customer Base braucht eine einfache Plattform

Spannend wird aber wer von beiden als Erster seiner Customer Base eine einfache Möglichkeit bietet (ähnlich wie in Thingiverse) geistiges Eigentum in einem sicheren Rahmen anzubieten und zu erwerben und bei sich (oder im ersten Schritt bei sich in der näheren Umgebung) EINFACH und EFFIZIENT auszudrucken.

meierei



Sonntag, 24. November 2013

3D Druck für industrielle Fertigung von Smartphones

Motorola hat beschlossen Teile seiner neuen ARA Smartphones im 3D Druckverfahren herzustellen. Hier greifen Sie als Produzenten auf die Google Tochter 3D Systems zurück. Die neue Smartphone Generation soll dadurch hochwertig und günstig zugleich sein - und flexibel.

Laut Pressemeldung von 3D Systems sollen die neuen ARA Smartphones nämlich modular aufgebaut sein, also je nach Bedarf steckt man sich sein individuelles Phone zusammen (z.B. mehr Akku, dafür kleinere Kamera oder mehr Speicher, dafür weniger CPU, etc).



Um dies kostengünstig zu erreichen plant Motorola Rahmen und andere funktionale Teile, später sogar leitende Teile wie die Antennen im 3D Druck produzieren lassen.

Durch die 3D Technik ist man in der Lage wesentlich individueller große Mengen flexibel nach der Entwicklung der Kundenwünsche zu produzieren.


Besonders spannend daran und nicht im Artikel erwähnt: Dies kann ein erster Schritt sein die Produktion aus Asien wieder in die Staaten zurückzuholen. Ein erster Effekt des 3D Drucks auf die konkreten Arbeitsmärkte.

Übrigens: kleinste Serien produziert 3D Systems auch für Endkunden in Europa mit allen modernen Verfahren, wie Lasersintering, Stereolithographie, etc. -> siehe hier.

meierei